Patienten

Unseren Patienten werden während der in der Regel vier- bis sechswöchigen strahlentherapeutischen Behandlung sämtliche notwendigen medizinischen Versorgungen durch den Strahlentherapeuten in engster Kooperation mit einem motivierten Klinikteam zur Verfügung gestellt. Der Ablauf der reinen Bestrahlung ist teilweise sehr technisch und kann aufgrund der Vielzahl von notwendigen Geräten und deren Größe auf den Patienten auch bedrohlich wirken. Daher sind wir bemüht, durch Fürsorge und persönliches Engagement die Behandlung für unsere Patienten so angstfrei und angenehm wie möglich zu gestalten und ihn in einem vertrauensvollen Verhältnis durch die Behandlung zu begleiten. Soweit möglich, wird die Bestrahlung ambulant durchgeführt. Ihr behandelnder Arzt oder Sie selbst können einen Termin für ein erstes Gespräch in der Ambulanz des MVZ vereinbaren. Bei Notfällen kann Ihr behandelnder Arzt direkt mit unseren Oberärzten oder dem Klinikdirektor Kontakt aufnehmen.
 

Arzt bei Strahlentherapie

Therapieablauf

Wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie geplant ist, so finden Sie hier Informationen zum Ablauf der Behandlung.

Mehr Infos
Arzt im Gespräch mit Patientin

Sprechstunden

Hier finden Sie alle an der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie angebotenen Sprechstunden mit den zugehörigen Telefonnummern.

Mehr Infos
Teaserbild_PA

Patienten-App

Mit dieser Patienten-App möchten wir Ihnen bei gutartigen Erkrankungen den Start und die Durchführung Ihrer Bestrahlungsbehandlung erleichtern.

Mehr Infos

 

 

Patientin schminkt sich

Hautpflege

Sie erhalten derzeit eine Strahlenbehandlung? Hierzu ist es Ihrerseits möglich, die strahlenbedingten Nebenwirkungen an Haut und Schleimhaut deutlich zu lindern.

Mehr Infos
Skulptur Patientengarten

Psychoonkologie

Die Psychoonkologen können Ihnen in dieser schwierigen Lebenssituation zur Seite stehen und Halt geben, damit Sie wieder Ruhe und Kraft zurückgewinnen und ihren Weg finden, mit der Erkrankung und den sich daraus ergebenden Veränderungen umzugehen.

Mehr Infos
Hand mit Stift und Block

Sozialdienst

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes stehen Ihnen und Ihren Angehörige direkt vor Ort durch Beratung, Information, Klärung und Vermittlung in sämtlichen sozialen Belangen zur Seite.

Mehr Infos

Häufig gestellte Fragen

Wie wirkt Strahlentherapie?

Ionisierende Strahlung greift im Kern der Zelle an und schädigt die "DNS-Spirale" so in ihrer Struktur, dass die Zelle ihre Teilungsfähigkeit verliert und im Laufe der Zeit abstirbt. Gesunde Zellen verfügen über Reparaturmechanismen, die solche Schäden besser beheben können. Tumorzellen reparieren schlechter. Sie können sich dann nicht mehr ungehemmt teilen und sterben ab.

Damit die gesunden Zellen Zeit haben, sich wieder zu erholen, erfolgt die Bestrahlung in kleinen Einzelportionen Tag für Tag. Viele Einzelbestrahlungen sind also keine besonders aggressive Therapie, sondern eine besonders schonende. Wie oft Sie zur Bestrahlung kommen müssen, hängt von der Art und Lokalisation der Tumorerkrankung ab. Hier werden Sie ausführlich im Aufklärungsgespräch informiert.

Welche Nebenwirkungen treten bei der Strahlentherapie auf?

Die Strahlentherapie ist eine örtlich begrenzte Behandlung und wirkt daher in der Regel nur im Bereich der Bestrahlungsregion. Grundsätzlich unterscheidet man akute Nebenwirkungen, d. h. solche, die bereits während der Strahlentherapie auftreten, von Spätreaktionen, die Monate bis Jahre nach der Behandlung eintreten können.
Beispiele für akute Nebenwirkungen sind Schleimhautentzündungen im Mund, wenn der Kopf-Hals-Bereich bestrahlt wird und Übelkeit oder Durchfälle bei Bestrahlung im Bauchbereich oder Hautrötungen bei Bestrahlung der Brust.
Als Spätreaktionen können Hautverfärbungen oder Verhärtungen des Organ- und Bindegewebes auftreten, die auch zum Funktionsverlust führen können wie zum Beispiel zum Verlust der Speichelbildung.
Solche Nebenwirkungen kommen heute aber immer seltener vor, weil die Bestrahlungsplanung und -technik stetig verbessert und außerdem kleinere und damit verträglichere Einzeldosen verabreicht werden. Ganz vermeiden lassen sie sich leider nicht.

Fallen bei der Strahlentherapie die Haare aus?

Prinzipiell ist Haarausfall nur dann möglich, wenn behaarte Haut bestrahlt wird, zum Beispiel bei einer Bestrahlung im Kopfbereich bei Hirntumoren oder Hirnmetastasen. Eine Bestrahlung etwa der Brust oder der Prostata führt nicht zu einem Haarausfall auf dem Kopf.

Belasten die Strahlen auch meine Familie und Angehörigen?

Die häufigsten Strahlenbehandlungen finden durch die Linearbeschleuniger statt. Hierbei werden keine radioaktiven Strahler in den Körper eingebracht. Deshalb geht vom behandelten Patienten selbst keine Strahlung aus. Sie können also ganz normal mit Ihren Angehörigen allen Aktivitäten nachgehen.

Kann die Therapie mit einer bestimmten Ernährung unterstützt werden?

Es gibt keine spezielle Krebsdiät. Keine wissenschaftliche Studie konnte bislang beweisen, dass spezielle Diäten Krebserkrankungen beeinflussen oder gar heilen können.

Essen Sie, was Ihnen gut bekommt und die akuten Nebenwirkungen der Strahlentherapie nicht verstärkt!
Lebensmittel, die häufiger - insbesondere bei Bestrahlung der Verdauungsorgane - Beschwerden verursachen, sind:

  • sehr fette und sehr süße Speisen, wie Paniertes und Frittiertes, fette Fleisch- und Wurstwaren, Torten
  • blähende Gemüse wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kohlgemüse u. a.
  • hartschaliges und säurehaltiges Obst wie Stachelbeeren, Rhabarber, Zitronen, Apfelsinen, Grapefruit
  • scharf Gebratenes, stark gewürzte, geräucherte, gesalzene und gesäuerte Speisen
  • alkoholische Getränke und stark gerösteter Bohnenkaffee

Kann ich Sport treiben und berufstätig bleiben?

Häufig ist es durchaus möglich, dass Sie während der Behandlungszeit, Ihre sportlichen Betätigungen nicht aufgeben müssen und Ihren Alltag beibehalten können. Auch ob Sie weiterhin berufstätig sein möchten oder Ihr Arzt Sie lieber für eine gewisse Zeit krankschreiben soll, hängt  von Ihrer persönlichen Situation ab.

Mäßige Bewegung, wie z. B. Spazierengehen, tut meist gut. Machen Sie ruhig alles, was Ihnen Spaß macht und verzichten Sie auf das, was Sie seelisch oder körperlich überfordert.

Kann ich selbst mit dem Auto zur Strahlentherapie fahren?

Häufig ja. Sie dürfen aber nicht Auto fahren bei einer Strahlentherapie des Gehirns und bei manchen Kombinationsbehandlungen aus Strahlentherapie und Chemotherapie sowie bei der Einnahme bestimmter Medikamente, die die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Werden die Fahrtkosten von der Krankenkasse erstattet?

Fahrten zur stationären oder teilstationären Behandlung werden in der Regel übernommen.  Fahrten zur ambulanten Strahlentherapie werden nach ärztlicher Verordnung und nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkasse häufig übernommen. Setzen Sie sich mit Ihrer Krankenkasse vor Beginn der Behandlung in Verbindung und klären Sie, welchen Eigenanteil Sie möglicherweise tragen müssen.

So erreichen Sie uns

Anmeldung:
0381 494 5288
0381 494 9156

Postanschrift:
Universitätsmedizin Rostock
Klinik und Poliklinik für
Strahlentherapie / MVZ der
Universitätsmedizin Rostock
am Standort Südstadt gGmbH
Südring 75
18059 Rostock